Lukreta ist eine aufsehenerregende Frauengruppe, die in den letzten Jahren als rechtsextreme Organisation in Deutschland viel Aufmerksamkeit erregt hat. Diese Gruppe, die enge Verbindungen zur AfD hat, inszeniert sich geschickt auf Plattformen wie Instagram und vermittelt dabei ein harmloses Image. Unter dem Deckmantel von Modetipps und alltäglichen Inspirationen verbreiten die Aktivistinnen jedoch politische Botschaften, die auf nationalistischen und fremdenfeindlichen Ideologien basieren. Mit ihrem europaweiten Netzwerk von rechtsextremen Frauengruppen zielt Lukreta darauf ab, neue Wählerinnen für die AfD zu gewinnen und ihre rassistischen Ansichten zu festigen. Die Verbindung zu anderen Frauennetzwerken in Europa zeigt, dass Lukreta Teil eines besorgniserregenden Trends innerhalb der rechtsextremen Feminismus-Bewegung ist.
Die Gruppe Lukreta stellt ein Beispiel für die Art und Weise dar, wie rechtsextreme Frauenorganisationen sich zunehmend zusammenschließen, um ihre Ideologien zu fördern. Diese sogenannten Vorfeldorganisationen agieren oft hinter einem scheinbar unproblematischen äußeren Erscheinungsbild, während sie gleichzeitig gegen die Werte von Demokratie und Vielfalt arbeiten. Die Zusammenarbeit und Vernetzung in europäischen Kontexten wird verstärkt, während sie ihre Narrative über Migration und geschlechtsspezifische Gewalt ausweiten. Besonders besorgniserregend ist die Einflussnahme der AfD auf solche Gruppierungen, die motiviert sind, ihre Ansichten über soziale Medien und Konferenzen zu verbreiten. Schließlich zeigt das Zusammenspiel dieser Netzwerke, wie sich rechtsextreme Ideologien in der Gesellschaft verfestigen und gefährliche Ideologien schleichend ihren Weg in den politischen Diskurs finden.
Das Netzwerk von Lukreta und ihre politischen Verbindungen
Lukreta ist nicht nur eine scheinbar harmlose Frauengruppe auf Instagram, sondern Teil eines stark organisierten rechtsextremen Netzwerks. Die Verbindungen zur AfD sind unverkennbar, insbesondere durch die Gründerin Reinhild Boßdorf, die als Assistentin für den AfD-Europaabgeordneten Alexander Jungbluth arbeitet. Diese Verbindung zeigt, wie tief die ideologischen Wurzeln der Gruppe in der rechtsextremen Politik der AfD verankert sind. Lukreta nutzt geschickt soziale Medien, um ihre Botschaften zu verbreiten und neue Wählerinnen zu rekrutieren, während sie gleichzeitig das Bild einer harmlosen Gemeinschaft aufrechterhält.
Darüber hinaus sind die Mitglieder von Lukreta aktiv in ein europaweites Netzwerk integriert, das sich aus mehreren rechtsextremen Frauengruppen zusammensetzt. Diese Gruppen kommunizieren regelmäßig über gemeinsame Ziele und Strategien. Expertinnen betonen, dass diese Form des Austauschs es ermöglicht, ihre ideologischen Positionen zu stärken und zu verbreiten, während sie gleichzeitig im öffentlichen Raum weniger auffällig bleiben. So verschleiert Lukreta ihre tatsächlichen Ziele, während sie plant, ihre politischen Ideen auf breiterer Ebene zu propagieren.
Ein weiterer entscheidender Faktor, der die strategische Vernetzung von Lukreta begünstigt, ist die Unterstützung durch die AfD und ihre europaweiten Kontakte. Die Verwendung von Begriffen wie “Remigration” spricht nicht nur ihre Zielgruppe an, sondern auch ein breiteres europäisches Publikum, das ähnliche Ansichten teilt. So werden Veranstaltungen und Konferenzen organisiert, die den Austausch zwischen den Gruppen fördern und eine stärkere Koordination ihrer Aktivitäten ermöglichen. Dies ist eine klassische Strategie von Vorfeldorganisationen, die darauf abzielen, Einfluss zu gewinnen und die politische Landschaft nachhaltig zu verändern.
Undercover-Recherche zu Lukreta und internationalen Verbindungen
Die investigative Recherche zeigt, dass Lukreta international gut vernetzt ist und regelmäßig an Begegnungen mit radikalen Akteuren teilnimmt. Ein Beispiel hierfür ist ein Kongress, der im November 2025 in Portugal stattfand, wo führende Vertreter extrem rechter Ideologien zusammenkamen. Bei diesem Treffen, das von der portugiesischen Gruppe Reconquista organisiert wurde, war auch die Lukreta-Gründerin Reinhild Boßdorf präsent. Diese Art von Veranstaltungen ist entscheidend für die Festigung und den Austausch von extrem rechten Ideologien, wobei Lukreta versiert die Möglichkeit nutzt, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und abzusprechen.
Darüber hinaus belegen die Undercover-Recherchen, dass auf diesen Kongressen nationalsozialistische Ideologien und Symbole offen propagiert werden. Dies zeigt die kompromisslose Natur der Verbindungen, die Lukreta unterhält, und offenbart die tiefgründigen politischen Netzwerke, die über Landesgrenzen hinweg bestehen. Diese politischen Aktivitäten sind nicht nur ein gefährliches Zeichen für die subsidiäre Stabilität in Europa, sondern auch ein Weckruf für die Gesellschaft, sich der Gefahr des Rechtsextremismus bewusst zu werden.
Die Tatsache, dass Lukreta und ähnliche Gruppen sich als “Schwestern” bezeichnen, verdeutlicht die emotionale und ideologische Verstrickung dieser Frauengruppen. Sie bauen auf einem Netzwerk auf, das nicht nur politische, sondern auch soziale Verbindungen schafft, wodurch sie in der Lage sind, sich gegenseitig zu unterstützen und zu mobilisieren. Der Austausch zwischen diesen Gruppen ist darauf ausgerichtet, eine homogeneren und einheitlicheren Stimme in Europa für ihre rechtsextremen Ansichten zu schaffen. Diese Dynamik zeigt, wie wichtig es für rechtsextreme Frauen ist, ihre Reichweite und ihren Einfluss zu vergrößern, um in einem zunehmend politisierten Europa Gehör zu finden.
Die Rolle von Frauennetzwerken in der europäischen Rechten
Rechtsextreme Frauengruppen wie Lukreta sind Teil eines wachsenden Phänomens, das in mehreren europäischen Ländern beobachtet wird. Diese Netzwerke entstanden als Reaktion auf den Anstieg linker Bewegungen und die gleichzeitige Wahrnehmung, dass Frauen in der politischen Arena stärken Einfluss gewinnen. Die Organisationen bündeln ihre Kräfte, um den Einfluss des europäischen Feminismus zu kontern und die eigene Agenda der “traditionellen Familienwerte” zu propagieren. Buchstäblich an der Front dieser Bewegung stehen Frauen, die sich nicht scheuen, für extrem rechte Ansichten einzutreten und dabei Feminismus für ihre Zwecke umzudefinieren.
Der Austausch von Strategien und Taktiken zwischen diesen Frauennetzwerken ist ein zentraler Aspekt ihrer Organisierung. Sie schaffen Räume, in denen Frauen sich nicht nur politisch vernetzen können, sondern auch soziale Bindungen eingehen, die über rein politische Ziele hinausgehen. Diese Bündnisse unterstützen sich gegenseitig und helfen dabei, die Anhängerschaft zu vergrößern und effektive Kampagnen zu initiieren, die ihre Ideologie festigen und weiter verbreiten. Die damit einhergehende Mobilisierung wird durch den Einsatz von Social Media noch verstärkt, was ihnen eine Flexibilität und Reichweite verleiht, die besonders wichtig ist, um jüngere Frauen anzusprechen.
Außerdem können diese Frauennetzwerke durch strategische Partnerschaften mit politischen Organisationen immense Ressourcen mobilisieren, um ihre Ziele zu erreichen. Sie verwenden Taktiken, die darauf abzielen, ein positives Bild von sich selbst zu vermitteln, während sie gleichzeitig tief verwurzelte Vorurteile und Ängste im politischen Diskurs schüren. In diesem Licht wird deutlich, dass die Sichtbarkeit und das Engagement von rechtsextremen Frauengruppen wie Lukreta nicht ignoriert werden dürfen, da sie eine ernsthafte Bedrohung für die demokratischen und gesellschaftlichen Werte darstellen können, die vielfach als Selbstverständlich angesehen werden.
Kongresse und ihre Finanzierung durch öffentliche Mittel
Ein alarmierender Aspekt ist die Finanzierung von Kongressen gemeinsamer Veranstaltungen, an denen Lukreta und ähnliche Gruppen teilnehmen. Recherchen zeigen, dass zumindest ein solcher Kongress durch Steuergelder finanziert wurde, was den politischen Einfluss und die Akzeptanz dieser Organisationen unterstreicht. Es stellt sich die Frage, wie solche Veranstaltungen mit den Werten der Europäischen Union in Einklang stehen können und ob es nicht an der Zeit ist, die Finanzierung durch öffentliche Mittel zu überdenken, wenn die Teilnahme solchen Extremismus fördert.
Die Tatsache, dass Abgeordnete der ESN-Fraktion zu solchen Veranstaltungen einladen und Spenden an Organisationen wie Lukreta sammeln, wirft ernsthafte Fragen zur politischen Integrität und der Verantwortung von gewählten Vertretern auf. Dies wiederum zeigt, wie tief verwurzelt die rechtsextremen Ideologien in bestimmten politischen Kreisen sind und wie wichtig es ist, sich diesen Themen aktiv zu widmen, um einer weiteren Normalisierung entgegenzuwirken.
Darüber hinaus könnte die staatliche Finanzierung solcher Veranstaltungen als stillschweigende Unterstützung für extrem rechte Ansichten interpretiert werden. Dies könnte weitreichende Konsequenzen für die politische Landschaft haben und die weitere Verbreitung rechtsextremer Gedanken fördern. Einrichtungen, die sich für die Aufklärung und den Widerstand gegen solche Ideologien einsetzen, sind aufgefordert, eine kritische Haltung einzunehmen gegenüber der Art und Weise, wie öffentliche Mittel heutzutage eingesetzt werden. Die Wahrung der demokratischen Werte ist von größter Bedeutung und erfordert, dass wir uns aktiv gegen jede Form von Extremismus stellen.
Silence im Europäischen Parlament über rechtsextreme Frauenorganisationen
Zusätzlich zu den besorgniserregenden Verbindungen zwischen Lukreta und der AfD bleibt das Europäische Parlament hinsichtlich der Finanzierung und Teilnahme an rechtsseitigen Veranstaltungen merkwürdig still. Auf Anfragen wird lediglich betont, dass alle von Parlament finanzierten Veranstaltungen hinsichtlich ihrer Vorgaben überprüft werden. Allerdings wird nicht beantwortet, wie diese Veranstaltungen mit den Werten der Europäischen Union und ihren Grundprinzipien in Einklang zu bringen sind. Diese Unsicherheit gibt den rechtsextremen Gruppen eine ungeahnte Legitimität und lässt vermuten, dass es möglicherweise politische Interessen gibt, die einen offenen Diskurs über solche Themen verhindern wollen.
Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen bezeichnet die Strategien, die von diesen Frauengruppen verfolgt werden, als “brandgefährlich” und weist auf die Dringlichkeit hin, diese Entwicklungen genauer zu beobachten. Dies ist ein ernst zu nehmendes Schlaglicht, das hochkarätige Diskussionen über die Rolle und Verantwortung des Europäischen Parlaments in der Bekämpfung von Extremismus anstoßen sollte. Es ist wichtig, dass diese Debatten nicht durch politische Rücksichtnahmen behindert werden.
Die fehlende Reaktion des Europäischen Parlaments auf die Aktivitäten von rechtsextremen Frauengruppen gibt den Teilnehmern solcher Kongresse ein Gefühl von Rückhalt und Bestätigung. Das sollte eine alarmierende Warnung für alle demokratisch gesinnten Bürger sein. Der Widerstand gegen toxische Ideologien sollte im Mittelpunkt der politischen Agenda stehen und einen aktiven Dialog fördern, um die öffentliche Wahrnehmung über die Gefahren, die von Gruppen wie Lukreta ausgehen, zu schärfen. Schließlich hängt die zukünftige politische Landschaft Europas auch von der Art und Weise ab, wie wir als Gesellschaft mit diesen Herausforderungen umgehen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Lukreta und wie stehen sie zur AfD?
Lukreta ist eine Frauengruppe, die eng mit der AfD verbunden ist und sich auf Social Media präsentiert. Ihre Gründerin, Reinhild Boßdorf, arbeitet als Assistentin für den AfD-Abgeordneten Alexander Jungbluth im EU-Parlament und ihre Mutter, Irmhild Boßdorf, ist ebenfalls in der AfD aktiv. Die Gruppe beteiligt sich aktiv an der Verbreitung rechtsextremer Ideologien.
Wie vernetzen sich rechtsextreme Frauen in Europa mit Lukreta?
Rechtsextreme Frauen in Europa, einschließlich der Mitglieder von Lukreta, vernetzen sich durch Kongresse, Social Media und andere Veranstaltungen. Es entstehen zunehmend neue Frauengruppen in verschiedenen Ländern, die ähnliche narratives verfolgen und sich gegenseitig unterstützen.
Welche politischen Botschaften verbreitet Lukreta?
Lukreta verbreitet Botschaften, die oft mit rechten Ideologien verknüpft sind, wie die Forderung nach ‘Remigration’ und die Thematisierung von ‘importierter Gewalt’ durch Migranten. Diese Themen sind zentrale Bestandteile ihrer öffentlichen Kommunikation.
Wie beteiligt sich Lukreta an internationalen rechtsextremen Kongressen?
Lukreta ist aktiv an internationalen Kongressen teilnehmen, die von rechtsextremen Gruppen organisiert werden, wie z.B. der Kongress in Portugal im November 2025. Hier trifft sich die Gruppe mit anderen europäischen Rechtsextremisten, um ihre politischen Agenden zu fördern.
Wie finanziert Lukreta ihre Aktivitäten?
Einige ihrer Veranstaltungen, einschließlich Kongresse, werden durch Steuergelder finanziert, wie Enthüllungen von _team.recherche_ zeigen. Abgeordnete wie Irmhild Boßdorf haben öffentlich für Spenden an Lukreta geworben, die als ‘unabhängige’ Gruppe auftritt.
Was sind Vorfeldorganisationen und wie gehört Lukreta dazu?
Vorfeldorganisationen sind Gruppen, die politische Ziele und Ideologien unterstützen und fördern, oft im Vorfeld von Wahlen. Lukreta wird als solche Organisation angesehen, da sie aktiv die AfD und deren Agenda unterstützen und Wählerinnen anwerben.
In welcher Weise beeinflusst Lukreta die Wahrnehmung über Migranten?
Lukreta verwendet eine Strategie, die die Wahrnehmung von Migranten, insbesondere in Bezug auf Gewalt, negativ beeinflusst. Sie stellen migrantische Männer oft als Täter dar, was zur Stigmatisierung und zur Unterstützung rechtsextremer Narrativen beiträgt.
Wie reagiert das EU-Parlament auf die Aktivitäten von Lukreta?
Das EU-Parlament hat sich bislang nicht durch klare Stellungnahmen zu den Aktivitäten von Lukreta geäußert. Sie geben an, dass Veranstaltungen auf ihren Zweck und die Einhaltung der parlamentarischen Vorschriften überprüft werden, äußern sich jedoch nicht zu den Werten der EU.
Welche Rolle spielen soziale Medien in der Strategie von Lukreta?
Lukreta nutzt soziale Medien, um eine scheinbar harmlose öffentliche Identität zu pflegen, während sie gleichzeitig rechtsextreme Inhalte verbreiten und Zielgruppen anwerbend anspricht. Dieses duale Vorgehen ist Teil ihrer Rekrutierungsstrategie.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Inszenierung auf Social Media | Lukreta präsentiert sich als harmlose Frauengruppe, um politische Botschaften zu verbreiten. |
| Verbindungen zur AfD | Reinhild Boßdorf, die Gründerin von Lukreta, arbeitet für einen AfD-Europaabgeordneten und hat familiäre Bindungen zur AfD. |
| Internationale Vernetzung | Lukreta trifft sich regelmäßig mit anderen rechtsextremen Gruppen in Europa und organisiert Kongresse. |
| Strategien zur Rekrutierung | Lukreta wirbt für Frauenkongresse zur Steigerung ihres Einflusses und Rekrutierung neuer Mitglieder. |
| Finanzierung von Kongressen | Ein Kongress wurde durch Steuergelder finanziert, was von Abgeordneten der Gruppe selbst besprochen wurde. |
| Reaktionen der Behörden | Das Europäische Parlament und NRW-Innenminister äußern sich vorsichtig zu den Aktivitäten und ihrer Gefährlichkeit. |
Zusammenfassung
Lukreta ist eine zunehmend einflussreiche Organisation im rechtsextremen Spektrum Europas. Sie vernetzt sich strategisch mit anderen Frauengruppen und bedient sich dabei verschiedener Medien, um ihre Politiken zu verbreiten. Diese Bewegungen sind nicht nur kulturell, sondern auch politisch gefährlich, da sie alte Ideologien in modernen Kontexten neu interpretieren. Ihre Verbindungen zur AfD und die Unterstützung durch öffentliche Mittel werfen ernsthafte Fragen zur Integrität und den Werten der politischen Landschaft in Europa auf.



